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1.1. Ausgangslage

Die wehrtechnische Industrie in Europa erlebt derzeit einen großen Umbruch. Die Vergangenheit dieser Branche war durch langfristige Verträge und die große Nachfrage nach Rüstungsgütern sehr komfortabel. Sie wurde von den Nationalstaaten mit gutbezahlten Aufträgen versorgt und gleichzeitig vom Staat vor zu viel Konkurrenz mit Verweis auf die nationale Sicherheit geschützt. Das alles erzeugte ein Klima des Wachstums und der Forschung. Diese Situation änderte sich mit dem Ende des Kalten Krieges und dem Zusammenbruch des Warschauer Paktes. Durch die darauf folgenden Kürzungen der Verteidigungshaushalte und Verkleinerungen der Streitkräfte fand eine erste Welle der Firmenpleiten und Fusionen statt.

Die Anschlägen auf das Word Trade Center vom 11. September 2001 und die folgenden Einsätze im Irak und in Afghanistan brachten neue bzw. die ersten Einsätze für die Streitkräfte und durch neue Aufträge einen Moment der Erholung für die Rüstungsindustrie.

Im Zuge der Weltwirtschaftskrise stehen die Staaten jetzt unter Druck ihre Haushalte zu konsolidieren und die Probleme der steigenden Staatsverschuldung anzugehen. Das bedeutet, dass die Verteidigungshaushalte ebenfalls größeren Kürzungen unterliegen werden. Folglich ist eine umfassende Verkleinerung der europäischen Streitkräfte zu erwarten, die mit einer ausgiebigen Umstrukturierung zur Anpassung an den neuen Etat sowie an die geänderten Aufgaben und Einsatzszenarien einhergehen wird. Die Verkleinerung der Streitkräfte resultiert in weniger Nachfrage nach Rüstungsgütern. Gleichzeitig versuchen die einzelnen Staaten ihre nationalen Industrien durch politische Eingriffe zu schützen. Diese geänderten Rahmenbedingungen setzen die Unternehmen unter enormen Anpassungsdruck, der für viele existenzbedrohende Ausmaße annimmt.