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4.8. Fokussierung auf den Kernauftrag

Die sinkenden Verteidigungsetats bewirken eine seit dem Ende des Kalten Krieges andauernde Verkleinerung der Streitkräfte. Mit diesen Verkleinerungen und Restrukturierungen wurde bei vielen Streitkräften der Focus wieder auf den ursprünglichen Kernauftrag, die militärische Konfliktführung, gesetzt. So werden gerade viele Unterstützungsleistungen, die vorher die Streitkräfte selbst durchgeführt haben, abgegeben und die entsprechenden Standorte und Einheiten aufgelöst. Dies betrifft hauptsächlich Instandsetzungs- und Versorgungseinrichtungen, aber auch Schulen und Ausbildungseinrichtungen. Der Schwerpunkt liegt dabei im technischen Bereich. Früher war es für die Streitkräfte zweckmäßig die Reparaturfähigkeiten selbst vorzuhalten, alleine über die Anzahl der vorhandenen Systeme. Mit der Abnahme der Systemzahlen und der fortschreitenden Komplexität der Systeme wird es für die Streitkräfte immer schwieriger und unwirtschaftlicher diese Fähigkeiten zu erhalten. Als erste Schritte wurden von den Streitkräften bereits Instandsetzungs- und Wartungskooperationen mit der Industrie einrichtet.

In diesem Bereich liegen große Chancen für die Industrie, in dem sie die Ausbildung und Schulung von Personal durchführt. Dazu sind sie als Hersteller der Systeme auch für die Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten prädestiniert, als auch für die langfristige Bevorratung von Ersatzteilen. Durch die lange Nutzungsphase von Militärgerätschaften bei gleichzeitig schnelleren Entwicklungszyklen entstehen hohe Obsoleszenzrisiken.

Genauso ist die Versorgung mit nichts sensitiven Gütern im Einsatzgebiet eine weitere Chance für die Industrie. Ein Großteil der Versorgung im Einsatzgebiet Afghanistan findet durch zivile Vertragspartner statt, aber auch andere Aufgaben im Feldlager werden nicht mehr durch die Streitkräfte selbst durchgeführt.

Somit bringt diese Fokussierung auf den ursprünglichen Hauptauftrag neue Geschäftspotentiale hervor.