Rufen Sie uns einfach an, und wir beraten Sie gerne zu unserem Seminar- und Studienangebot.

Unsere Ansprechpartner:

Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer

Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung

Institute und Kompetenzzentren

Bindeglied zu einer Vielzahl an
Unternehmen und Organisationen

Erfahren Sie mehr ...

Forschung

Was Management-Forschung wirklich
leisten kann

Erfahren Sie mehr ...

Alumni

Wissenstransfer und
Erfahrungsaustausch

Erfahren Sie mehr ...

Referenzen

Feedback und
Teilnehmerstimmen

Erfahren Sie mehr ...

News

SGBS aktuell:
Wissen und
Anwendung

Erfahren Sie mehr ...

Klimaneutrale Seminare

Auf dem Weg zu
klimaneutralen Seminaren.

Erfahren Sie mehr ...

Juan Diego Flórez Association

Mit musikalischer Bildung
gegen Armut:

Erfahren Sie mehr ...

4.6. Neue Märkte

Zusätzlich zu den zuvor genannten Möglichkeiten bieten sich gute Chancen für die europäischen Rüstungsfirmen außerhalb Europas. Europa ist und wird weiterhin ein wichtiger Kernmarkt sein. Da die Nachfrage nach hochwertigen, fortschrittlichen Waffen weltweit gegeben ist, sind aber zusätzliche große Geschäfte geographisch außerhalb Europas zu erwarten. Als Beispiele für neue Marktchancen werden im folgenden Indien, Brasilien und die Vereinigten Arabischen Emirate untersucht, die jeweils unterschiedlichen Kulturkreisen angehören und die in den letzten Jahren mit wachsendem Wohlstand und fortschreitender Internationalisierung und Industrialisierung den Fokus auf die Modernisierung der eigenen Streitkräfte gesetzt haben.

China, welches ebenfalls begonnen hat seine riesigen Streitkräfte zu modernisieren und an die aktuellen strategischen Anforderungen anzupassen, erhöht seine Militärausgaben weiter im großen Stil (2000: 33.5Mrd$ auf 142.9Mrd$ in 201181) und stellt theoretisch einen herausragenden Absatzmarkt dar. Aber die in der zivilen Industrie gemachten Erfahrungen in Bezug auf Lieferung und Produktionsverlagerung und den folgenden Copyright-Verletzungen bzw. die Handhabung geistigen Eigentums im Generellen halten viele Hersteller von Rüstungsgeschäften mit China ab.

Erschwerend kommt das wachsende Selbstbewusstsein des chinesischen Staates hinzu, welches in einem knapper werdenden Markt der Rohstoffe seinen eigenen Anteil immer weiter ausbaut und somit sich ein Wettrennen mit der westlichen Welt liefert oder die territorialen Ansprüche in der asiatischen Region zunehmend aggressiver vertritt. Die daraus folgende mögliche militärische Konfrontation mit China und den eigenen gelieferten High-Tech-Waffen ist für die meisten Rüstungskonzerne auch Begründung genug, von Geschäften abzusehen, sei es nun aus eigenem Antrieb oder per Exportverbot / Dekret der Heimatregierung.

 

81 (SIPRI Military Expenditure Database, 2012)