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3.1 Zum Wesen von zentralistischen und dezentralen Strukturen

Mintzberg stellt drei Arten von Dezentralisierung dar:
Vertikale Dezentralisierung = Delegation von Entscheidungs-Macht
Horizontale Dezentralisierung = (Informelle) Delegation an z.B. Stäbe, Berater etc.
Physische = Verteilung der Entscheidungs-Macht auf räumlich getrennte Einheiten z.B. Länderorganisationen

Letztere stellt jedoch keine Dezentralisierung im eigentlichen Sinn dar und wird daher mit „verteilt“ und im umgekehrten Fall mit „konzentriert“ bezeichnet.

Die Abwesenheit von vertikaler und horizontaler Dezentralisierung charakterisiert dementsprechend Zentralisierung. (Mintzberg, Structuring)

Die Analyse macht deutlich, dass es bei De-/Zentralisierung im Kern um die Frage geht von wo im Unternehmen Entscheidungs-Macht ausgeübt wird.

Bleicher schreibt in Bezug auf Dezentralisierung von der „Teilautonomisierung organisatorischer Einheiten“ im Gegensatz zu von allmächtigen Unternehmenszentralen mit Regelungen und Bürokratie überfrachteten Strukturen die selbständiges unternehmerisches Denken und Handeln von Mitarbeitern verhindern (Bleicher, Integriertes Management, siehe Abbildung 5).

Biesel schreibt, dass dezentral oder zentralistisch eine immer wiederkehrende Frage sei die in Abhängigkeit der jeweilig vorherrschenden Denkweise entschieden wird (Biesel, Key-Account-Management).

Bleicher siedelt die Gestaltung der Organisation im strategischen Management an. Sie wird beeinflusst durch das normative und das operative Management die die drei Dimensionen des Managements bilden (Bleicher, Organisation).

Abbildung 5: Zentrale und dezentrale Unternehmenskonfiguration (Quelle: <a href=

Bleicher, Integriertes <a href=">Management)" class="wp-image-8858 size-full" height="825" src="https://sgbs.ch/wp-content/uploads/Abbildung-5-Zentrale-und-dezentrale-Unternehmenskonfiguration-Quelle-Bleicher-Integriertes-Management.jpg" width="529"> Abbildung 5: Zentrale und dezentrale Unternehmenskonfiguration (Quelle: Bleicher, Integriertes Management)

Mintzberg vertritt das pragmatische Argument, dass Dezentralisierung schon allein aufgrund der begrenzten geistigen Verarbeitungskapazität von Einzel-Personen Sinn macht (Mintzberg, Structuring).

Auch dieser Ansatz bestätigt, dass es in keinem Fall um eine Entscheidung für eines der beiden Extreme, absolute Zentralisierung oder absolute Dezentralisierung, für die betriebliche Organisation gehen kann.