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3.2.3 Zweidimensionale Führungsmodelle

Zweidimensional ist das Verhaltensgitter nach Blake/ Mouton (Abbildung 3.1) ausgebildet. Es gibt zwei Achsen, die in jeweils neun Stufen unterteilt sind. Blake/Mouton gehen davon aus, dass es grundsätzlich wenigstens zwei Orientierungen im Führungsverhalten gibt, waagerecht die sachrationale (aufgabenorientierte) und senkrecht die sozio-emotionale (mitarbeiterorientierte) Dimension. Theoretisch ergeben sich daraus 81 verschiedene Verhaltensmuster, jedoch nur fünf werden als wesentlich betrachtet. Vier davon sind extreme Ausprägungen, die fünfte stellt ein Mittelmaß dar (Blake R, Mouton J.).

Abbildung 3.1: <a href=

Management Grid nach Blake und Mouton" class="wp-image-8796 size-full" height="499" src="https://sgbs.ch/wp-content/uploads/Abbildung-3.1-Management-Grid-nach-Blake-und-Mouton.png" width="598"> Abbildung 3.1: Management Grid nach Blake und Mouton

  1. Beim 1.1-Führungsstil („Überlebensmanagement“ oder „verarmtes Management“) wird weder Wert auf die Mitarbeiter noch auf die Arbeitsergebnisse gelegt. Dies entspricht dem Laissez-faire-Stil.
  2. Beim 1.9 -Führungsstil („Glacéhandschuh-Management“ oder „Country- Club Management“) wird großer Wert auf ein spannungsfreies Miteinander gelegt. Eine freundliche Arbeitsatmosphäre ist im Mittelpunkt, auf die Arbeitsergebnisse wird weniger Wert gelegt, der Leistungsdruck ist also gering.
  3. Beim 9.1 -Führungsstil („Befehl-Gehorsam-Management") stehen die Arbeitsergebnisse im Zentrum, auf die Bedürfnisse der Mitarbeiter wird weniger Wert gelegt. Häufig wird dieser Stil bei Akkordarbeiten angewandt, denn das einzige, was zählt, ist das Ergebnis.
  4. Beim 9.9 -Führungsstil („Team-Management“) wird eine sehr hohe Arbeitsleistung erzielt, gleichzeitig sind die Mitarbeiter sehr zufrieden. Das Arbeitsklima ist sehr gut, da die Ziele des Unternehmens und der Mitarbeiter gleichzeitig verwirklicht werden.
  5. Beim 5.5 -Führungsstil („Organisations-Management“ oder „Organization – Management") existiert ein ständiges Pendeln zwischen der Forderung nach Arbeitsleistung und dem Wunsch, die Mitarbeiter zufrieden zu stellen. Die Mitarbeiter sind motiviert, laufen aber nicht zur Höchstform auf, hier gibt es eine Kompromisslösung.