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3.2 Bewertung der Managementmodelle/-methoden

Die ausgewählten Beispiele zeigen konzeptionell ähnlich ausgerichtete Grundzüge. Neben der Klassifizierung des Geschäftsrisikos als wesentliche Ri-sikoart mit der Fokussierung der Risikoursachen auf den unternehmensexternen Bereich hinsichtlich der Ertragskomponenten sowie der Risikotreiber in den eigenen Kostenstrukturen lassen sich u.a. folgende Merkmale der Geschäftsrisiko-Managementmodelle festhalten:

  • Messung der Ergebnisauswirkung anhand der Erlös- und Kostenvolatilitäten,
  • Bewertung der Risiken auf Basis des Value-at-Risk-Ansatzes unter der Normalverteilungsannahme sowie einem Konfidenzniveau > 99%,
  • Berücksichtigung des bewerteten Risikobetrages inkl. Portfoliokorrelationen mit den anderen Risikoarten in die Betrachtung des Risikotragfähigkeitskalküls auf Basis des ökonomischen Kapitals,
  • Anwendung von Stresstests/-szenarien zur Prüfung von Extrembelastungen,
  • Festlegung von Risikolimiten und laufender unterjähriger Abgleich der Limitausnutzung im Rahmen der Risikosteuerung,
  • Risikoüberwachung und Kommunikation der Risiken wird als permanenter und über alle Unternehmensebenen hinweg zu praktizierender Prozess verstanden,
  • die Verantwortung für das Geschäftsrisiko-Management liegt in der Geschäftsleitung; die operative Umsetzungsverantwortung der festgelegten Ziele, Maßnahmen und Aufgaben wird je nach Zuständigkeit in die Verantwortung der jeweiligen Markt- bzw. Marktfolgebereiche übertragen.

Im Abgleich mit den Erkenntnissen aus der theoretischen Grundlagenarbeit des zweiten Kapitels finden sich in der Praxismodellanalyse diverse Parallelen. Für die inhaltliche und methodische Ausgestaltung der Teilprozesse Identifizierung und Steuerung liefert die Berenberg Bank am ehesten konkretisierte Ansätze. Hier liegt es in der Kompetenz des einzelnen Institutes auf der Grundlage seiner individuellen Ausgangssituation, Kompetenzen, Strategie und risikopolitischen Stoßrichtung effiziente Prozesse und Modelle auszuwählen und umzusetzen.