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5.2.1 Interne Ideenquellen

Die Mitarbeiter eines jeden Unternehmens stellen ein wichtiges Kapital im Hinblick auf die Entwicklung neuer Produkte dar. Dies gilt nicht nur für grosse Unternehmen mit einer entsprechenden Forschungs- und Entwicklungsabteilung, sondern für jedes Unternehmen.63 Basierend auf der Tatsache, dass eine Novität nicht immer ein technischer Durchbruch sein muss, sondern auch eine Variation eines Produktes etc. darstellen kann (s.o.), geben auch bestehende Produkte bzw. ein gezielter Blick auf das eigene Sortiment hinsichtlich Sortimentslücken etc. Aufschluss.

Für die Unterstützung der kreativen Ideensuche der Mitarbeiter gibt es verschiedene Möglichkeiten: ein inspirierendes Arbeitsumfeld, (finanzielle) Anreize, die geschaffen werden oder auch der gezielte Einsatz von Kreativitätstechniken.64

Kreativitätstechniken stützen sich entweder auf das kreative Potenzial der Systematisierung oder auf den synergetischen Effekt der Gruppe. Letzteres basiert auf der Tatsache, dass „das Ergebnis einer Gruppe in der Regel besser [ist] als der Durchschnitt der Einzelergebnisse des gleichen Teilnehmerkreises“65.

Die sicherlich bekannteste Kreativitätstechnik ist das Brainstorming, welches bereits in der 30er Jahren entwickelt wurde. Zentral ist diesem Instrument, dass es eine strenge Trennung der beiden Phasen Ideengewinnung und Ideenbewertung gibt. Ziel ist somit, dass alle Teilnehmer ihren Ideen freien Lauf lassen können, ohne auf psychische Hemmnisse wie Prestige, Angst vor Zurückweisung oder Rivalität zu achten.66 Das Brainstorming basiert auf der Erfahrung, dass originelle Ideen zumeist spontan geäussert und nicht durch intensives Nachdenken erlangt werden.67 Die so entstandenen Ideen sollten am besten von einem Moderator schriftlich festgehalten werden, im Anschluss an die kreative Phase erfolgt dann eine Systematisierung der Ideen und deren Be-wertung.68

Das Brainstorming wurde im Rahmen dieser Arbeit explizit vorgestellt, weil es eine einfache und dabei äusserst effektive Methode darstellt, um Ansätze für neue Reihen, aber vor allem Produktideen zu generieren. Es erlaubt die Zusammenstellung einer Gruppe, deren Mitglieder den verschiedenen Ebenen, die es bei einem neuen Produkt zu beachten gilt, Rechnung tragen. So kann die Gruppe beispielsweise wie folgt zusammengesetzt sein: Produktmanager, Verkaufsmitarbeiter, Herstellungsmitarbeiter und Designer. Somit fliessen ganz unterschiedliche Sichtweisen und fachliche Hintergründe in die Produktfindung ein und bei der anschliessenden Bewertung der Ideen können gleich die verschiedenen Kriterien bzw. Problemfelder der Abteilungen eingebracht werden.

 

63 Kotler, 2008, S. 255
64 SGBS, Modul 1, Marketing-Analysen, Kapitel 4, S. 3
65 SGBS, Modul 1, Marketing-Analysen, Kapitel 4, S. 4
66 SGBS, Modul 1, Marketing-Analysen, Kapitel 4, S. 4f
67 SGBS, Modul 1, Marketing-Analysen, Kapitel 4, S. 4
68 SGBS, Modul 1, Marketing-Analysen, Kapitel 4, S. 5