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Studienbetreuung
Wie die Erfahrungskurve zeigt, führen Grössenvorteile zu Kostenvorteilen (s.o.) und damit wiederum zu Wettbewerbsvorteilen. Eine Ausnutzung dieses Potenzials stellt damit eine wesentliche Aufgabe für ein Unternehmen dar. Für die Konzeption einer neuer Produktreihe in der Muster GmbH bedeutet dies beispielsweise, dass ein besonderes Augenmerk auf die Möglichkeit von Kooperationsprodukten gerichtet sein sollte. Was in einer bestehenden Reihe erfolgreich ist, kann eventuell erfolgreich in einer anderen Reihe platziert werden. Auf diese Weise werden Entwicklungskosten reduziert und es kann günstiger eingekauft werden.
In gewissem Masse wird dies bereits berücksichtig. Durch die Kommunikation der Produktmanager am Arbeitsplatz werden immer wieder Bestell-Allianzen gebildet. Oft genug wird dies jedoch leider auch versäumt und mit zunehmender Zahl an Mitarbeitern, die Bestellungen tätigen, eine Kooperation immer schwieriger. Hinzu kommen die Disponentinnen, welche eigenverantwortlich die Nachbestellungen koordinieren. Auch sie müssen in das System einbezogen werden. Daher halte ich den Aufbau einer Bestelldatenbank bei der jetzigen Grösse des Unternehmens für absolut notwendig. Auf diese Weise sollte sichergestellt werden, dass Bestellungen immer gebündelt vollzogen werden und somit eine optimale Verhandlungsposition gegeben ist. Zu diesem Zweck kann beispielsweise eine allen zugängliche digitale Liste pro Saison angelegt werden, in die alle Produktmanager die Lieferanten eintragen, mit denen sie in Verhandlung stehen, für welche Produkte sie dies tun und wann die geplanten Bestellund Liefertermine sind. Durch Bestellallianzen können erhebliche Kostenvorteile erreicht werden hinsichtlich Preisverhandlungen und Liefer-kosten. Gleichzeitig erleichtern feste Ansprechpartner die Kommunikation mit den Lieferanten und beugen Missverständnissen bzw. Verwirrungen vor.