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In der Muster GmbH wird der Begriff Produktneuheit für alle Produkte angewendet, die es in der spezifischen Form bisher noch nicht im Programm gab. Also sowohl für neue Sortimentsreihen als auch für Produkte, die bereits in einer anderen Reihe erschienen sind und dort so erfolgreich verkauft werden, dass sie mit einem neuen Design in weitere geeignete Reihe übertragen werden. Hierbei handelt es sich demnach in gewissem Masse um Verkaufsgaranten, da die Chance, dass diese auch in einer anderen Themenwelt funktionieren, sehr gross ist. Zu diesem Zweck werden regelmässig die umsatzstärksten Artikel ausgewertet und in die Planung für Sortimentserweiterungen einbezogen. Darüber hinaus gilt es aber natürlich, Produkte zu finden und zu entwickeln, die neu für das Gesamtprogramm des Unternehmens sind.
In der Branche herrscht von Seiten des Handels ein enormer Erwartungsdruck bezüglich Produktneuheiten. Der Lebenszyklus von B-Produkten ist recht kurz, entsprechend hoch ist somit der Innovationsdruck für die Unternehmen101. Diese Erwartungshaltung hat sich auf das Segment der A-Produkte übertragen. Auch hier wird vorausgesetzt, dass die Unternehmen mehrfach im Jahr neue Produkte präsentieren und diese optimalerweise über das Jahr verteilt auf den Markt bringen. Das Produktmanagement sieht sich daher permanent vor die Aufgabe gestellt, sowohl neue Produktlinien als auch Linienerweiterungen zu entwickeln. Die Produkt(reihen)-Entwicklung stellt somit eine absolut zentrale Aufgabe des Produktmanagements im Bereich A-Produkte dar.
101 Prostka/Schmidt-Stölting, 2009, S. 110