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Damit ein Unternehmen effektiv strategisch planen kann, muss es sich über seine jeweiligen Stärken und Schwächen bewusst sein. Hierzu ist es sinnvoll, eine entsprechende Stärken-Schwächen-Analyse durchzuführen. Dieser liegt nicht notwendigerweise nur eine Gegenwartsbetrachtung zugrunde, sie kann auch zukünftige Umweltentwicklungen und die sich daraus ergebenden Chancen und Risiken berücksichtigen.46
Stärken-Schwächen-Analysen lassen sich auf vielerlei Ebenen realisieren, sie können sich auf das ganze Unternehmen, aber auch nur auf bestimmte Abteilungen oder Produkte beziehen.47
Eine Weiterführung dieser Analyse stellt die sogenannte SWOT-Analyse (Strenght, Weaknesses, Opportunities, Threats) dar, in welcher die Stärken und Schwächen des Unternehmens mit den externen Chancen und Risiken der Umwelt verknüpft werden.48 Grundlage für diese Betrachtung bilden häufig primär qualitative Einschätzungen und/oder Analysewerte zu verschiedenen Kriterien, die unternehmensindividuell gewählt werden.49 Wesentlich ist bei der SWOT-Analyse, dass sie unter Berücksichtigung einer Zielfrage geführt wird (Wo wollen wir hin?), nur so ist eine potenzialorientierte Zielbildung möglich.50 Somit kann im Rahmen einer SWOT-Analyse beispielsweise eine mit Hilfe der Ansoff-Matrix ermittelte Wachstumsoption auf deren Realisierbarkeit hin geprüft werden, wie ich an spätere Stelle darlegen werde.
46 SGBS, Modul I, Kapitel 4, S. 16
47 SGBS, Modul I, Kapitel 4, S. 16-19
48 Bruhn, 2007, S. 43
49 Becker, 2002, S. 104
50 Becker, 2002, S. 104