Rufen Sie uns einfach an, und wir beraten Sie gerne zu unserem Seminar- und Studienangebot.
Unsere Ansprechpartner:
Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer
Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung
IT-Change Requests / IT Change Management
Keine noch so gute Detailplanung kann verhindern, dass zusätzliche Anforderungen im Verlauf eines Projekts aufkommen. Diese Projektkostentreiber sind die häufigste Ursache für Auseinandersetzungen zwischen Beratung und Kunde in einem Projekt.
Die Anpassungsprogrammierung an sich stellt einen komplexen Prozess dar, der innerhalb des Projekts von der Konzeption, Realisierung, Test und Übernahme in das Produktivsystem bis hin zur erforderlichen Dokumentation Unterstützung bedarf.
Lösungsansätze für beide Aspekte bietet auch hier der Prozess:
Anforderungen kommen meistens aus den Fachbereichen. Nach der Erstellung des Konzepts und Angebots ist der Genehmiger bei KMU der Unternehmer selbst. Bei einer direkten Übermittlung des Angebots an den Kunden steht sofort der Berater im Visier der Diskussion. Dies wird umgangen, im dem der Prozess der Angebotsfreigabe im Workflow zuerst beim Verursacher, dem Fachbereich, eine fachliche Genehmigung erfordert. Dieser leitet die Anforderung intern zur Genehmigung weiter und muss damit selbst die Notwendigkeit begründen.
Management Prozess" class="wp-image-10272 size-full" height="94" src="https://sgbs.ch/wp-content/uploads/Abbildung-28-IT-Change-Management-Prozess.png" width="632"> Abbildung 28: IT-Change Management Prozess125
Bei diesem Vorgehen überlegen die Fachbereiche sehr gründlich ob eine Anpassung erforderlich ist, da sie diese selbst dem Chef begründen müssen.
Um die weiteren Aspekte beleuchten zu können, ist eine detaillierte Betrachtung des Prozesses erforderlich, da mit der Beherrschung der Problematik mehrere Herausforderungen gelöst werden können:
Der Kunde erfasst die Anforderung wie jede andere Aktivität im Projekt. Bei der Annahme und Qualifizierung durch das Softwarehaus wird oben abgebildeter Prozess bzw. Workflow ausgelöst. Für die Anforderung wird intern ein Konzept und Angebot erstellt. Die Aktivität in der Datenbank führt den Aufwand in Stunden und den Angebotsbetrag. Über den Workflow erhält der Fachbereich das Angebot und leitet dieses zur Genehmigung weiter. Mit der Freigabe entsteht auch die Beauftragung. Der Kunde gibt bei diesem Prozessschritt explizit den Betrag bzw. den Aufwand in Stunden im Workflow frei. Stimmen die AK Werte mit der Beauftragung überein wird die Aktivität zu Realisierung freigegeben. Im Rahmen der Realisierung werden die geänderten Programmobjekte erfasst und in der Fertigmeldung für den Kunden automatisiert mit eingetragen. Der Kunde testet die Anpassung im Testsystem und gibt diese zur Übernahme in das Produktivsystem frei. Mit der Übernahme ins Produktivsystem geht die Aktivität auf erledigt. Im Status E greift die integrierte Abrechnung und erstellt mit der nächsten Fakturierung die Rechnung an den Kunden.
Alle Zusatzaufwendungen im Projekt wie zusätzliche Schulungen, Beratung etc. werden in dieser Art abgewickelt.
Nutzen für den Kunden:
Nutzen für das Softwarehaus
Fremdaktivitäten
Bei KMU fehlen die notwendigen Tools und Knowhow für eine Projektverwaltung. Die einfache Aufnahme weiterer Partner des Kunden ermöglicht die integrierte Verwaltung von Aktivitäten mit Dritten. Über den Workflow gesteuert stehen einfache Prozesse, bestehend aus den Elementen Anforderung Ablieferung -Abnahme, zur Verfügung.
125 Eigene Darstellung.