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11.1 Autonomie und Konsens

Jedes Beratungskonzept basiert auf einem bestimmten Menschenbild. Die Grundlage systemischer Beratung ist die Autonomie, und zwar:

1. Die Autonomie des Kunden
Grundsätzlich hat jede Person in jedem System die Möglichkeit, sich frei zu entscheiden. Auch gegen/für eine bestimmte Form der Beratung, auch gegen/für gewisse Methoden.

2. Die Autonomie des sozialen Systems
Das System selbst konstruiert sich ein Bild der Wirklichkeit, das System entwickelt bestimmte Regeln und Verhaltensmuster, das System bestimmt auch die Wirkungen, die gewisse Beratungsmethoden haben.

3. Die Autonomie des Beraters
Der Berater ist autonom in Bezug darauf, ob er die Beratung durchführt oder nicht. Er ist auch innerhalb des Beratungsprozesses autonom. Er entscheidet, welche Methode er dem Kundensystem vorschlägt. Es gibt keine Rezepte; systemische Methoden stellen nur unterschiedliche Möglichkeiten dar, zwischen denen der Berater autonom auswählen und die er vorschlagen kann.64

Im Beratungsfall müssen diese Autonomiefelder durch Konsens in Übereinstimmung gebracht werden. Besteht dieser Konsens nicht, kann Beratung nicht stattfinden.65

 

64 König/Volmer (Organisationsberatung) 257f
65 Ebd. 260f