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7.3 Nutzen

Der Nutzen systemischer Interventionen ist vielfältig. Nachfolgende Aufzählung bezieht sich nicht alleine auf das geschilderte Anwendungsbeispiel:

  • systemische Interventionen sind nicht unüberlegte Irritationen oder gar sinnlose Provokationen, sie werden auf Basis überlegter Hypothesen gesetzt;
  • sie berücksichtigen die Komplexität und die Vernetzung des Kundensystems und formen daraus angemessene Architekturen des Settings;
  • analoge Interventionen lassen dem Kunden einen großen Gestaltungsspielraum und geben Gelegenheit, auf (oft humorvolle Weise) die eigenen Systemmuster zu erkennen;
  • systemische Interventionen sind anschlussfähiger als andere Methoden der Beratung;
  • sie bringen oft versteckte oder unterschwellige, nicht allen Systemangehörigen bekannte Muster in Kultur, Verhalten oder Prozessen zutage, wobei der Grad der „Offenbarmachung“ vom Kundensystem selbst bestimmt wird;
  • bildhafte, spielerische oder künstlerische „Spiegel“ (wie Metapher, Sketches, Lieder, Kabaretts, Zeichnungen, etc) wirken ganzheitlich und regen stark das Unbewusst-Unwillkürliche an;
  • auch wenn das Beratersystem Hypothesen zu eventuellen Lösungen hat, werden diese dem Kundensystem nicht von außen „übergestülpt“; es wird dem Kundensystem überlassen, diese zu finden, abzuwägen und einzusetzen;
  • der zeitliche Aufwand ist erfahrungsgemäß relativ gering; der „Materialaufwand“ für die analogen Darstellungen wird meist vom Kundensystem im Zuge der Übung organisiert.

Abschließend sei noch bemerkt, dass die Beurteilung von Kundensystemen, die Bildung von sinnvollen Hypothesen, die Entscheidung für eine bestimmte Art von Intervention und schließlich die professionelle Durchführung solcher, keine „trial-and-error“-Sache ungeübter Anfänger sein sollte. Interventionen gehören in den Methodenkoffer geübter Berater und deren Einsatz sollte gut überlegt sein.