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4.3 Nutzen

„Für eine intensive und aussagekräftige Analyse und als Basis zur weiteren strategischen Ausrichtung des komplexen Unternehmensbereiches Gebäudemanagement kann ich mir kein besseres Tool als das Sensitivitätsmodell vorstellen. Es fördert nicht nur Systemkenntnis, vernetztes Denken und Prozess-Know-How sondern auch Teamfähigkeit, Kommunikations- und Diskussionskultur.“18 Dieses Zitat der ehem. Leiterin des GB Gebäudemanagement der ÖBB Bau AG, Frau Dipl.-Ing. Sylvia Berndorfer, fasst treffend die Vorteile und den Nutzen der Anwendung des Vesterschen Sensitivitätsmodells zusammen.

Frederic Vester beschreibt die wichtigsten Features des Verfahrens wie folgt:19

  • Ganzheitliche Erfassung
  • Reduktion der Datenflut
  • „Fuzzy logic“ als Basis
  • Interaktive Arbeitsweise
  • Permanentes Arbeitsinstrument
  • Argumentationshilfe
  • Neuartige Lösungen, welche die Lebensfähigkeit des Systems im Fokus haben
  • Erweiterter Handlungsspielraum
  • Keine Nonsens-Prognosen
  • Denkhilfe, nicht Denkersatz
  • Rückhalt für vernetztes Denken

Nachfolgend eine Nutzenbeschreibung des Moderatorenteams:20

Alleine die intensive Befassung mit dem eigenen Unternehmenssystem und die Beschreibung bzw. „Zeichnung“ eines Systembildes gibt Managern und verantwortlichen Führungskräften einen neuen Blick auf Zusammenhänge und Wirkungen, die ansonsten kaum gesehen werden.

Die vorgegebenen Schritte in Workshopform partizipativ zu bearbeiten bietet jedem Führungsteam die Möglichkeit, Sichtweisen zu diskutieren und Schritt für Schritt rasch zu einer gemeinsamen Betrachtungsweise der Stellhebel eines Systems zu kommen.

Für „Systemneulinge“ gibt es vermutlich keine bekannte bessere Methode für einen intensiven und ebenso raschen und dennoch fokussierten Aufbau von Systemkenntnis.

Das Wechselspiel zwischen dem Abbau von Komplexität und der Fokussierung auf die wesentlichen Stellhebel in einem System ergibt neue, ungeahnte Sichtweisen und Erkenntnisse.

Es gibt wahrscheinlich keine bessere Methode, „harte“ (quantitative) und „weiche“ (qualitative) Einflussgrößen zueinander in Beziehung zu stellen und Relationen und Wirkungsgefüge zu erfassen und abzubilden.

Das Denken und Entscheiden wird Managern nicht abgenommen, ganz im Gegenteil! Durch neue Sichtweisen und ungekannte Zusammenhänge werden Führungskräften aber neue Grundlagen für nachhaltige und „weise“ Entscheidungen geboten.

Abschließend noch Originalzitate der Moderatoren:

„Prof. Vester hat ein simpel-geniales Tool entwickelt; es erlaubt, sich im Rahmen von interaktiven Workshops an komplexe Problemstellungen heranzutasten, ohne gleich den Mut zu verlieren oder Angst zu haben, nicht alles „unter Kontrolle“ oder „im Griff“ zu haben. Das besondere Erlebnis für mich als Moderator war zu sehen, wie sich innerhalb weniger Workshoptage eine gemeinsame – systemische – Sichtweise entwickelt, die es einer Gruppe sehr erleichtert, miteinander zu kommunizieren. Der Hauptnutzen aus meiner Sicht ist demnach, einen geführten und strukturierten Kommunikations- und Austauschprozess unter Systemteilnehmern in Gang zu setzen!“ (Martin Mayer)21

„Wenn man sich auf den Prozess einlässt, weiß man zu Beginn nicht ganz, wo die Reise hingeht. Im Nachhinein betrachtet, ist es eine tolle Sache, die einem hilft, „die Welt“ zu verstehen. Im Unternehmenskontext angewendet, kenne ich derzeit kein vergleichbares Managementinstrument, das in der Lage ist, Innensicht und Außenbezug, Hard- und Softfacts, Komplexitätsauf- und -abbau, lineare und wechselseitige Abhängigkeiten sowie Personen- und Sachbeziehungen in einem Prozess zu vereinen und dabei über Hierarchien hinweg ein gemeinsames Bild der Realität mit den wesentlichen Stellhebeln für die Zukunft zu identifizieren. Überraschende Wirkungszusammenhänge sind ebenso ein Output wie die Bestätigung von „vermuteten Wahrheiten“, mit dem großen Vorteil, dass im Laufe des Prozesses unterschiedlichste Sichtweisen eingebracht, Wissen geteilt und neue Erkenntnisse gewonnen werden. Unsere „komplexe“ Welt wird dokumentiert und gleichzeitig auf das Wesentliche reduziert. Im strategischen Management würde ich das SM von Prof. Vester als Kick Off für die Strategieentwicklung einsetzen und sehe es als optimale Vorarbeit für bzw. als geeignete Ergänzung zu einer BSC.“22

 

18 Berndorfer (SMV)
19 Vester (Die Kunst vernetzt zu denken) 281ff
20 Paukner/Mayer/Ringler (Feedback Moderatorenteam)
21 Mayer (Nutzen des SMV)
22 Ringler (Nutzen des SMV)