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Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer
Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung
Die Monatslöhne sind dem SBB Lohnsystem entnommen und werden mit einer jährlichen Erhöhung von 1,5% hinterlegt. Der Sozialkostensatz wird mit 18,5% veranschlagt, was dem Standard bei der SBB entspricht. Das Modell für die Anzahl Mitarbeitende ist im Kapitel 6.4.2 Organisation aufgezeigt. Insgesamt ergeben sich so Lohnkosten von CHF. 478’000.--.
Die Umsatzprovision, welche an die SBB abgegeben werden muss, beträgt 10%.
Die Miete für den SBB Shop beträgt pro Jahr und m2 CHF 1'600.--, d.h. für eine vernünftige Shopgrösse von 100m2 muss mit CHF 160'000.-- gerechnet werden. Für die Logistik und Lagerhaltung beträgt der m2-Preis CHF 600.--., also kommen bei 60m2 noch einmal zusätzlich CHF 36'000.-- dazu. Dies ergibt ein Total von CHF 196'000.-- an jährlichen Mietkosten.
Die Informatikkosten schlagen jährlich wiederkehrend mit CHF 24'000.-- zu Buche (3 EDV-Arbeitsplätze). Darin sind EDV, Internet und Telefonie enthalten.
Die Rückstellungen für nicht bezahlte Rechnungen werden mit 4% veranschlagt, Zinserträge auf liquiden Mitteln werden mit 2,5% hinterlegt.
Der Waren- und Materialwert wird zu Beginn mit rund 45% des Umsatzes errechnet. Dieser günstige Satz hat verschiedene Gründe: Aufgrund der Marktmacht beim Einkauf der SBB sind günstige Sätze möglich. Vor allem im SGF2 besteht die Möglichkeit, sehr viele der Hochpreisartikel aus eigenen Restbeständen, ohne das Kosten für Material- und Produktionsaufwand generiert werden, zu übernehmen. Mit der Möglichkeit der günstigen Inhouseproduktion bei der SBB können die Kosten „quersubventioniert“ ebenfalls äusserst tief gehalten werden. Dies alles kombiniert mit der Preispolitik führt zum Satz von 45%. Mit der Zeit könnten durch die erhöhten Mengen Scaleneffekte eintreten, diese These wäre aber noch vertieft zu prüfen und findet nicht Einzug im Businessplan.