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Six Sigma darf als prozessorientiertes Managementkonzept an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben. Das in den 80er Jahren von Motorola entwickelte Konzept „combines process analysis with statistical quality control“72 und basiert auf der Idee, dass nur 3.4 Fehler pro 1 Million (Prozess-)Fehlermöglichkeiten akzeptabel sind73. Six Sigma legt den Fokus auf eine Maximierung der Prozesseffektivität74, welche vor allem durch den fortlaufenden Einsatz der DMAIC-Methode erreicht werden kann75.
Mittlerweile wurde das Six-Sigma-Konzept sinnvollerweise durch Elemente des Lean Managements erweitert (Lean Six Sigma): Während Six Sigma auf Probleme und die Reduktion von Variationen fokussiert ist, führt die Kombination mit Lean Management zu einer Berücksichtigung von Prozessfluss und Durchlaufzeiten76.
Für die vorliegende Arbeit ist das Konzept (Lean) Six Sigma jedoch nicht von weiterer Bedeutung. Dies aufgrund der Tatsache, dass der hohe Bedarf an Ressourcen und Anfangsinvestitionen die Implementierung in einem KMU erschweren77, weshalb heute Six Sigma auch vorwiegend in börsenquotierten Unternehmen Anwendung findet78.
72 Harmon (2010), S. 40.
73 Vgl. Conger (2010), S. 129.
74 Vgl. Bornhöft / Coners (2012), S. 486.
75 DMAIC: Define – Measure – Analyze – Improve – Control, vgl. Harmon (2010), S. 71. und Bornhöft / Coners (2012), S. 493ff.
76 Vgl. Chiarini (2012), S. 44.
77 Vgl. Tavasli (2007), S. 71 und Antony / Kumar / Labib (2008), S. 482.
78 Vgl. Chiarini (2012), S. 38.